Allgemeine Geschäftsbedingungen


AGB für das CertBridge Institut

Allgemeine Geschäftsbedingungen für das CertBridge Institut

Stand: September 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Bildungs- und Qualifizierungsleistungen, die unter der Bezeichnung CertBridge Institut für angewandte Managementsysteme angeboten werden.

Anbieter und Vertragspartner ist:

CertBridge Auditierungsgesellschaft UG (haftungsbeschränkt)
Bitterfelder Straße 11
04509 Löbnitz
Deutschland

E-Mail: office(at)certbridge(dot)de

Diese AGB gelten insbesondere für Selbstlernkurse, Live-Online-Veranstaltungen, Qualifizierungslehrgänge, Seminare, Kompetenzwerkstätten, Prüfungsleistungen und vergleichbare Bildungsangebote des CertBridge Instituts.

Sie gelten nicht für Leistungen der Geschäftsbereiche Audits sowie Beratung & Sparring. Für diese Leistungsbereiche können gesonderte Geschäftsbedingungen gelten.

Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.

2. Angebot und Vertragsschluss

Die Darstellung von Qualifizierungsangeboten auf unserer Website stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot von CertBridge dar.

Mit dem Absenden einer zahlungspflichtigen Onlinebuchung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Vertrages über die ausgewählte Bildungsleistung ab.

Der Vertrag kommt erst zustande, wenn CertBridge die Buchung durch eine gesonderte Buchungsbestätigung in Textform annimmt.

Die Buchungsbestätigung kann gemeinsam mit der Rechnung in einer E-Mail oder einem Dokument übermittelt werden.

Bei Angeboten, für die lediglich eine Anfragefunktion vorgesehen ist, kommt durch die Anfrage noch kein Vertrag zustande.

3. Preise, Rechnung und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der jeweiligen Produktseite ausgewiesenen Preise.

Gegenüber Verbrauchern wird der zu zahlende Gesamtpreis einschließlich Umsatzsteuer ausgewiesen. Soweit Preise zusätzlich netto angegeben werden, erfolgt dies lediglich ergänzend.

Die Zahlung erfolgt derzeit ausschließlich auf Rechnung.

Das regelmäßige Zahlungsziel beträgt 14 Kalendertage ab Rechnungsdatum.

Beginnt eine gebuchte Veranstaltung vor Ablauf dieser Zahlungsfrist, ist der Rechnungsbetrag spätestens vor Veranstaltungsbeginn zu zahlen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Zugänge zu Selbstlernangeboten und digitalen Lerninhalten werden grundsätzlich nach vollständigem Zahlungseingang freigeschaltet.

4. Selbstlernangebote und Campuszugang

Selbstlernangebote werden über die jeweils angegebene digitale Lernumgebung, insbesondere den CertBridge Campus, bereitgestellt.

Soweit auf der Produktseite nichts Abweichendes angegeben ist, beträgt die Nutzungsdauer eines freigeschalteten Selbstlernangebots sechs Monate ab Freischaltung.

Der Zugang ist personenbezogen. Zugangsdaten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

Teilnehmer sind selbst dafür verantwortlich, über einen geeigneten Internetzugang und die zur Nutzung erforderliche technische Ausstattung zu verfügen.

Vorübergehende Einschränkungen aufgrund erforderlicher Wartungsarbeiten oder technischer Störungen können nicht vollständig ausgeschlossen werden. CertBridge wird Störungen im eigenen Verantwortungsbereich in angemessener Zeit beheben.

5. Live-Online-Veranstaltungen und Qualifizierungslehrgänge

Live-Online-Veranstaltungen werden zu den jeweils vereinbarten oder veröffentlichten Terminen durchgeführt.

CertBridge ist berechtigt, aus sachlichem Grund Dozenten auszutauschen oder geringfügige Änderungen im Ablauf vorzunehmen, sofern Charakter, Lernziel und Gesamtumfang der Veranstaltung dadurch nicht wesentlich verändert werden.

Teilnehmer müssen über die für die Veranstaltung erforderliche technische Ausstattung, insbesondere eine stabile Internetverbindung sowie gegebenenfalls Mikrofon und Kamera, verfügen.

6. Prüfungen, Bescheinigungen und Zertifikate

Die für ein Angebot vorgesehenen Abschlussarten ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.

Eine Teilnahmebescheinigung bestätigt die Teilnahme bzw. die Bearbeitung des vorgesehenen Lernumfangs.

Ein Wissens- oder Kompetenzzertifikat setzt das erfolgreiche Absolvieren der jeweils beschriebenen Prüfungsleistung voraus.

Ein Anspruch auf das Bestehen einer Prüfung oder die Ausstellung eines Kompetenzzertifikats besteht nicht allein aufgrund der Teilnahme oder Zahlung der Teilnahmegebühr.

Soweit eine externe Personenzertifizierung Bestandteil oder optionale Ergänzung eines Angebots ist, gelten ergänzend die Bedingungen der jeweiligen Zertifizierungsstelle. Die konkrete Zertifizierungsstelle und die hierfür geltenden Voraussetzungen werden vor einer verbindlichen Buchung der externen Zertifizierungsleistung mitgeteilt.

7. Stornierung von Live-Online-Veranstaltungen durch den Teilnehmer

Gesetzliche Widerrufsrechte von Verbrauchern bleiben von den nachfolgenden freiwilligen Stornierungsmöglichkeiten unberührt.

Eine Stornierung muss in Textform, beispielsweise per E-Mail, erfolgen.

Für Live-Online-Veranstaltungen gelten folgende Stornierungsbedingungen:

  • bis einschließlich 14 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: kostenfrei,

  • 13 bis 8 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % des vereinbarten Teilnahmeentgelts,

  • 7 bis 2 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: 75 % des vereinbarten Teilnahmeentgelts,

  • ab einem Kalendertag vor Veranstaltungsbeginn sowie bei Nichterscheinen: 100 % des vereinbarten Teilnahmeentgelts.

Dem Teilnehmer bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass CertBridge kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

Die Benennung eines geeigneten Ersatzteilnehmers ist grundsätzlich kostenfrei möglich, soweit bei dem jeweiligen Angebot keine personenbezogenen Zulassungs- oder Prüfungsvoraussetzungen entgegenstehen.

8. Umbuchung

Eine einmalige Umbuchung auf einen anderen verfügbaren Termin desselben oder eines gleichwertigen Angebots ist bis 7 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei möglich.

Spätere Umbuchungen sind nur nach Abstimmung mit CertBridge möglich. Soweit hierdurch bereits entstandene oder nicht mehr vermeidbare Kosten entstehen, können diese entsprechend den Stornierungsbedingungen berücksichtigt werden.

Ein Anspruch auf einen bestimmten Ersatztermin besteht nicht.

9. Stornierung von Selbstlernangeboten

Für bereits freigeschaltete Selbstlernangebote besteht außerhalb gesetzlicher Widerrufsrechte grundsätzlich kein zusätzliches vertragliches Stornierungsrecht, sofern bei dem jeweiligen Produkt nichts Abweichendes vereinbart wurde.

Die gesetzlichen Rechte von Verbrauchern, insbesondere das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen, bleiben unberührt.

10. Absage oder Verlegung durch CertBridge

CertBridge kann eine Live-Veranstaltung aus wichtigem sachlichem Grund absagen oder verlegen. Hierzu zählen insbesondere:

  • Erkrankung oder kurzfristiger Ausfall eines Dozenten,

  • Nichterreichen einer erforderlichen Mindestteilnehmerzahl,

  • technische oder organisatorische Umstände, die eine ordnungsgemäße Durchführung unmöglich machen,

  • höhere Gewalt oder vergleichbare nicht von CertBridge zu vertretende Ereignisse.

Bei einer Verlegung kann der Teilnehmer den angebotenen Ersatztermin wahrnehmen oder vom betroffenen Veranstaltungsvertrag zurücktreten.

Wird eine Veranstaltung ersatzlos abgesagt oder nimmt der Teilnehmer einen angebotenen Ersatztermin nicht wahr, werden bereits gezahlte Teilnahmeentgelte für die betroffene Veranstaltung erstattet.

Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

11. Lernunterlagen, Urheberrecht und Aufzeichnungen

Sämtliche von CertBridge bereitgestellten Lernunterlagen, Videos, Präsentationen, Aufgaben, Prüfungsunterlagen und sonstigen Inhalte sind urheberrechtlich geschützt, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.

Sie sind ausschließlich zur persönlichen Nutzung durch den jeweiligen Teilnehmer bestimmt.

Eine Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung, Vervielfältigung, gewerbliche Nutzung oder sonstige Verwertung ist ohne vorherige Zustimmung von CertBridge nicht gestattet.

Bild-, Ton- oder Bildschirmaufzeichnungen von Live-Online-Veranstaltungen sowie Prüfungs- oder Kompetenzgesprächen durch Teilnehmer sind ohne ausdrückliche Zustimmung von CertBridge und der betroffenen Personen nicht zulässig.

12. Pflichten der Teilnehmer

Teilnehmer verpflichten sich, bei Prüfungen und Kompetenznachweisen eigenständige Leistungen zu erbringen und keine unzulässigen Hilfsmittel oder Unterstützungen einzusetzen.

Bei erheblichen oder wiederholten Störungen einer Veranstaltung, Täuschungsversuchen oder missbräuchlicher Nutzung der Lernplattform kann CertBridge nach vorheriger Abmahnung bzw. bei schwerwiegenden Fällen unmittelbar geeignete Maßnahmen treffen.

13. Haftung und Lernerfolg

CertBridge schuldet die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Bildungsleistung.

Ein bestimmter beruflicher, wirtschaftlicher oder persönlicher Erfolg wird nicht geschuldet.

Die Anerkennung eines CertBridge-Abschlusses durch einen bestimmten Arbeitgeber, Auftraggeber, eine fachkundige Stelle, Behörde oder sonstige externe Organisation wird nur geschuldet, wenn dies für das konkrete Angebot ausdrücklich zugesichert wurde.

Im Übrigen richtet sich die Haftung nach den gesetzlichen Bestimmungen.

14. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden entsprechend den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen sowie der auf der Website veröffentlichten Datenschutzerklärung verarbeitet.

Für die Nutzung des CertBridge Campus und gegebenenfalls weiterer Lern- oder Kommunikationssysteme können ergänzende Datenschutzhinweise gelten.

15. Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein Widerrufsrecht zu.

Einzelheiten zu Frist, Ausübung und Folgen des Widerrufs sowie Besonderheiten bei digitalen Inhalten und Dienstleistungen ergeben sich aus unserer gesonderten Widerrufsbelehrung.

Gesetzliche Widerrufsrechte werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.

16. Streitbeilegung

CertBridge ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

17. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Staates eingeschränkt werden, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Ist der Vertragspartner Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz von CertBridge.

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